Trevor: Eintauchen in spirituelle Welten

Natur versus Plattenbauten

Ich bin in Neuseeland aufgewachsen. Dort ist das Leben einfach. Man fühlt sich sehr wohl. Es gibt viele einsame Strände und Berge und du siehst niemanden.

 

In Neuseeland ist es sehr abgelegen, das ist schön. Hier (in Deutschland) trifft man immer irgendwelche Leute.

 

Ich habe auch in England gelebt und dort ein Rudolf Steiner Seminar gemacht. In England war alles sehr offen, umgeben von einem Bluebell-Wald und Hügeln. Das war sehr schön.

 

Meine Freundin sagte damals „Wir können in Deutschland studieren. Aber sie hat mir nichts über die Plattenbauten erzählt.“ Ich zog also nach Deutschland und fing an, Eurythmie zu studieren. Als ich dort ankam, war ich geschockt.

 

Es war schrecklich! Bis ich 24 war, habe ich nur in wunderschöner Natur in Neuseeland gelebt.

 

In Deutschland hatte ich dann das Gefühl,

dass meine spirituellen Augen verschwanden,

weil ich in einer Stadt gelebt habe.

 

Danach war ich noch einmal zehn Jahre in Neuseeland, weil dort meine Wurzeln sind und es ist sehr schön dort. Aber ich habe ein Familienmitglied in Deutschland und deswegen kam ich wieder hierher zurück.

Ich finde es schön hier im Winter. Die Dunkelheit, die Kälte, es ist sehr gemütlich. Früher habe ich das nicht so empfunden.

 

Erste spirituelle Erfahrungen

Meine früheste Erinnerung ist, dass meine Mutter das Licht ausgemacht hat und hat gute Nacht gesagt. Und gleich fing das Zimmer an zu vibrieren.  Und dann kamen wie Seile durch das Zimmer, als würde jemand farbige Seile durch die Luft schwingt. Und die Seile waren um mich herum und haben sich um mich gewirbelt, sodass ich eingeschlossen war in diesem Knoten. Dann haben sie mich hochgehoben und ich bin hinausgeschleudert worden. In dem Moment wusste ich, schlafe ich ein.

 

Manchmal war es wie das Gefühl auf einer Achterbahn.

Es war beängstigend, aber auch aufregend.

 

Ich habe das meiner Mutter nie erzählt, weil ich dachte, es ist normal. Komisch, oder?

 

Später hatte ich solche Erfahrungen nicht mehr.

Als ich 19 war, habe ich in einem Landschaftsbetrieb gearbeitet und da war eine sehr interessante Irin. Sie sagte „hast du mal die Erfahrung gehabt, dass du gelähmt wirst? Dass du dich nicht bewegen kannst und es vibriert.“ Und ich sagte „ja, ich kannte das ganz viel!“

 

Viele Leute haben das in Neuseeland. Das passiert ganz häufig. Manchmal war ich in der Schule und ich dacht „oh scheiße, jetzt kommt dieses Geräusch wieder“ (summen) und ich konnte meine Hand nicht bewegen.

 

Diese Irin sagte, es gäbe viele Europäer, die das auch haben, wenn sie nach Neuseeland kommen.

In Neuseeland gibt es ganz viele unförmige Leute, sie sind wie gelähmt, weil sie der Natur ausgesetzt sind, den starken Schwingungen.

Man merkt die Schwingungen nicht in der Stadt, nur auf dem Land.

 

Neuseeland hat andere Energien.

 

„Rudolf Steiner hat meine Sichtweise vollkommen verändert“

 

Als ich 20 war, habe ich eine Frau kennengelernt und wir haben uns verliebt. Sie hatte viele Rudolf Steiner Bücher und die habe ich gelesen. Das hat vollkommen meine Sichtweise verändert.

 

Ich war auf einmal offen für Themen wie

Reinkarnation und das Leben nach dem Tod.

Es hat mir sehr imponiert, das habe ich vorher nicht gekannt.

 

Vorher war ich ein junger Bauer und immer am Saufen. Ich kam mir in Gruppen immer komisch vor. Das war für mich immer normal.

 

Rudolf Steiner hat sehr viel mit biodynamischer Landwirtschaft. Er gibt Anweisungen, wie man die Natur erneuert, landschaftlich mit Homöopathie für die Erde. Rudolf Steiner sagt, wenn man die homöopathischen Präparate auf die Pflanzen macht, mit den Elementarwesen spricht, mit den Bäumen und den Pflanzen spricht, dann wird man auch die geistige Natur sehen und fühlen.

 

Über die Rosenkreuz-Meditation

Ich habe schnell ein Interesse für Elementarwesen bekommen. Es gibt Rudolf Steiner Bücher, wie man zu den Elementarwesen kommen kann. Ich habe mich intensiv damit beschäftigt.

 

Ich habe daher zweimal am Tag die Rosenkreuz-Meditation gemacht, um das Bewusstsein zu erweitern. Es ist ein sehr komplizierter Prozess. Du stellst dir vor, wie eine grüne Pflanze wächst und sie hat durchsichtiges Blut. Das durchsichtige Blut ist Ausdruck von Reinheit und die Menschheit hat rotes Blut. Das ist ein Ausdruck für ungeläutertes Blut.

 

Wenn du meditierst, dann siehst du in deinem geistigen Auge wie eine Rose wächst. Du spürst ihre Reinheit und spürst, dass der Mensch, wie er sich bewegt, nicht rein ist. Und dann stellst du dir den Mensch vor, wie er geläutert wird. Dann wird er das Blut haben als Ausdruck für verwandelte Reinheit.

 

Man stellt sich ein schwarzes Kreuz vor und um das schwarze Kreuz entstehen sieben rote Rosen. Man sagt, je weiter man ist, desto schneller kann man sich die Rosen vorstellen.

 

Wenn man diese Rosenkreuz-Meditation macht, sieht man die Dinge anders. Das hatte die Folge, dass ich ein oder zwei Jahre lang Vegetarier war, weil das was um einen herum ist, wird intensiviert.

 

Man hebt ab, wenn man diese Form der Meditation sehr lange macht.

 

Wenn man keinen Alkohol trinkt, nicht raucht,

keine elektronische Musik hört, kein Fernsehen guckt,

dann sieht man die Welt,

die man nur wahrnehmen kann, sehr verstärkt.

Man kann die Schönheit der Natur sehr stark aufnehmen.

 

Dabei hat man ein sehr euphorisches Gefühl.

 

Aber auf der anderen Seite hatte ich auch Schwermut, Einsamkeit und Depressionen. Man wird fast zu empfindsam für die Welt.

 

Wenn man auf einem spirituellen Pfad ist, ist man auf einem einsamen Weg.

 

Und mir wurde auch bewusst, es ist wie wenn man die sieben Stufen der Einweihung macht.

Wie bei der ersten Stufe bei Jesus, als er in dem Garten war, wo er sich alleine vorkam. Ganz viele Leute haben das, aber sie blockieren das. Sie benebeln sich.

 

Über Elementarwesen

Es gibt Menschen, die die Elementarwesen wie Gnome, Elfen, Sylphen, Kobolde sehen. Sie sind überall.

Die Menschen, die in einem materiellen Zeitalter leben, die kleiden diese Figuren in gängige Begriffe. Sie sagen „das ist ein Zwerg“. Aber es sind vielleicht nur Lichter oder Flammen. Eher ein Gefühl.

 

Elementarwesen habe ich zweimal gesehen. Da tanzte ein Licht auf dem Gras rum und machte riesen Sprünge. Ich war absolut wach, zehn Uhr morgens, an einem kalten, eisigen Tag.

 

Ich habe angefangen zu meditieren und es hat sechs Monate gedauert bis ich ein Elementarwesen gesehen habe. Ich habe überhaupt nicht damit gerechnet. Man wird sehr empfänglich für solche Sachen.

 

Ich habe die Elementarwesen nur wahrgenommen. An diesem Tag war ich etwas unglücklich, weil ich mit meiner Freundin gestritten hatte. Ihre Kinder hatten mich beleidigt und ich war niedergeschmettert, weil ich dachte, ich könnte mit den Kindern klar kommen.

Ich hatte das Gefühl, das Licht (Elementarwesen)

kam um mich zu trösten.

Aber es war Wahnsinn, wie ein Kometenschweif

und dann war Licht dahinter.

 

Aber bis zu dem Zeitpunkt hatte ich zwei Jahre nicht gekifft, keine Drogen genommen, kein Fleisch gegessen, kein Alkohol getrunken, kein Fernsehen geschaut, kein Kino oder Radio. Meine Freundin war sehr fordernd und dogmatisch.

 

Beim zweiten Mal, als ich ein Elementarwesen gesehen habe, war ich weit oben auf einem Berg, in den Alpen. Ich habe unter einer Brücke gesessen und meine Füße gebadet und direkt neben mir hörte ich ein lautes Rülpsen. Ich drehte mich um und da war nur so ein Schimmer auf dem Stein. Aber es war wie ein Kobold. Er war einfach nur schalkhaft.

 

Elementarwesen – ein Tabuthema

Man spricht nicht mit anderen über solche Themen. Ich habe bei Rudolf Steiner gelesen, du darfst solche Sachen nicht erzählen. Und ich dachte immer, das sei, damit sie nicht denken, dass du besser bist. Aber es war, damit niemand denkt, du spinnst.

 

Ich habe lange nicht über das Thema geredet. Ich habe auch schon lange keine Eingebung mehr gehabt.

 

Und das ist ok. Wenn ich in der Natur leben würde, wäre es vielleicht noch besser.

 

Aber alle Menschen haben diese Fähigkeit und nehmen es nicht wahr.

 

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