Oh wie schön ist…Vancouver (Teil 1)

Eigentlich wollte ich nur EINEN post über Vancouver machen und dann fing ich an zu schreiben und konnte nicht mehr aufhören. Daher beschloss ich, eine „Vancouver-Reihe“ zu machen.

 

Ein Sehnsuchtsbericht über Vancouver, eine Stadt, die süchtig macht, die man manchmal auch verflucht und an manchen Tagen sicherlich auch mal Abneigung verspürt (der Regen spielt hier eine große Rolle….).

 

Ich kam 2012 mit einem work and travel Visum nach Vancouver und plante hier ein Jahr zu bleiben. Ich verliebte mich in die Stadt und blieb drei Jahre. Ich war überwältigt von den vielen Möglichkeiten dieser riesigen Stadt, die sich nicht anfühlt wie eine Großstadt.

 

Vancouver muss man einfach lieben!

 

Dafür gibt es zahlreiche Gründe:
Die vielen kostenlosen events und Attraktionen, Natur pur, Vielfalt, Freundlichkeit, Gemeinschaft, Essen und der aktive Lifestyle. In den nächsten drei Berichten werde ich euch so ausführlich von Vancouver vorschwärmen, dass ihr gar nicht anders können werdet als einen Flug nach Kanada zu buchen 😉

 

Free things to do – Meine Favoriten

Im Sommer wimmelt es nur so von events in Vancouver! Jedes Wochenende ist in einem anderen Stadtteil was los und es wird gefeiert! Ob das nun der Greek Day in Kitsilano ist oder der Italian Day am Commercial Drive – die Stadt kommt zwischen Juni und September gar nicht mehr aus dem Feiern raus!
Natürlich kann man nicht überall hin und wenn man als (work and) traveler in Vancouver ist, will man natürlich auch Geld sparen.

 

Zwei meiner Musik-Favoriten: Das Jazz Festival in Yaletown und das Busker Festival auf der Granville Street! Während beim Jazz Festival bekannte Jazzmusiker auf einer großen Bühne im David Lam Park auftreten, geht es beim Busker Festival auf der Granville Street etwas kleiner und abwechslungsreicher zu. Hier dürfen Sänger, Bands und Komiker auftreten, die für Trinkgeld spielen.

 

Du magst Filme? Kino ist zu teuer? Dann geh im Juli/August in den Stanley Parkoder zum Canada Place zum Open Air Kino! Der Eintritt ist frei, also hingehen, dicke Decke mitbringen (am Wasser kann es kalt werden), Essen einpacken (oder vor Ort an einem der Foodtrucks kaufen) und den Alkohol zu Hause lassen oder aber in Wasserflaschen/Kaffeebecher füllen 😉 Alkohol in der Öffentlichkeit kostet Dich nämlich 250$, wenn Du erwischt wirst!

 

Wenn Du auf Feuerwerk stehst, dann sind die Celebration of Lights genau das Richtige für Dich! Drei Feuerwerke an drei Tagen in der letzten Juli und der ersten Augustwoche. Drei Länder treten gegeneinander an und liefern eine Riesen-Show ab!

 

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Jeder Reiseführer wird euch die Capilano Suspension Bridge empfehlen. Kann man machen. Muss man aber nicht, weil es nämlich eine kostenlose Alternative gibt:

Die Lynn Canyon Suspension Bridge! Und hier könnt ihr auch noch bequem in 15 Minuten zu den 30 foot Pools durch einen märchenhaften Wald laufen, in dem die Bäume mit dichtem, grünem Moos bewachsen sind.

 

Free stuff bei Craigslist ! Wenn Du planst für eine längere Zeit in Vancouver zu bleiben, dann lohnt sich 1. ein WG Zimmer und 2. Kostenlose Möbel bei craigslist. Natürlich solltest Du immer genau drauf schauen, wo die Möbel angeboten werden, in welchem Zustand sie sind oder ob die Wohnung komplett vollgemüllt ist (Keine Matratzen nehmen! Man weiß nie, ob da bed bugs dran sind!). Aber bei kleinem Budget ist craigslist eine gute Alternative zum Neukauf.

 

Für die Hartgesottenen unter euch ist der Polar Bear Swim am 1. Januar ein Muss! Bei 0°C ins Meer an der English Bay Hüpfen und ordentlich frieren. Wem’s zu kalt ist, darf gerne ein Kostüm mitbringen 😉

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Natürlich kann nicht alles toll sein in Vancouver. Also kommen wir direkt zur Sache:
„Eines Tages fing es an zu regnen und es hörte vier Monate nicht auf. Wir haben so ziemlich jeden Regen gehabt, den es gibt. Regen mit kleinen prasselnden Tropfen, richtig schönen dicken Tropfen, Regen, der von der Seite kam und manchmal sogar Regen, der von unten nach oben zu kommen schien. Und so ein Mist – es regnete sogar nachts.“

(Forrest Gump)

Mehr muss ich nicht dazu sagen.

Aber wenn man daran denkt, was diese Stadt alles zu bieten hat, dann verdrängt man gerne mal, dass es von November bis April regnet…

Jede Stadt, jedes Land hat so seine Vor- und Nachteile. Die Vorteile überwiegen ganz klar in Vancouver!

 

Gegangen bin ich übrigens nur, weil ich gehen musste. Mein Antrag auf Permanent Residency wurde abgelehnt, weil ich ein (!) Dokument in meinem Antrag vergessen hatte.

Nun sitze ich hier und schwelge in Erinnerungen und die schlechten Seiten verblassen.

 

Denn eine Stadt wie Vancouver gibt es nur einmal auf der ganzen Welt!

 

Ich konnte Dich noch nicht überzeugen? Dann lies in den kommenden Wochen Teil 2 und 3 über Vancouver, die Stadt meiner Träume!

4 Gedanken zu „Oh wie schön ist…Vancouver (Teil 1)

  1. Ich vermisse es auch sehr – das schöne Vancouver! Und vor allem die schöne Zeit mit tollen Menschen, so wie dich. Wunderbare Erinnerungen!

    • Du glaubst ja gar nicht, wie oft ich mich nach unserer WG am commercial Drive zurück sehne!

  2. Ich denke auch sehr oft an Vancouver, die Sunshine Coast und Vancouver Island. Wenn es nur nicht so überfüllt und laut wäre. Nach ein paar Monaten im Yukon will man unter Umständen so ein Leben völliger Ruhe nicht mehr aufgeben. Trotzdem ist da dieses Kribbeln das Vancouver in mir anregt.

    Kiki, bist du gerade in Neuseeland? Dann grüße Josh aus Whitehorse von mir. Triffst ihn bestimmt!

    • Ich bin gerade in Irland 😉 In 2 Wochen aber wieder in Deutschland und dann mal sehen, ob ich zu einem späteren Zeitpunkt dieses Jahr noch einmal die PR beantrage…

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