Mark (2/4)

Am 6. Februar 2009 war der Tag, an dem ich hierher kam und es wird immer meine zweite Chance im Leben sein.
Es war hart! Ich fing an zu arbeiten, körperliche Arbeit und als Geschirrspüler, um meinen Kopf zu beschäftigen. Es war besonders schwierig, weil ich in Indonesien mittel-bekannt war, aber in Neuseeland war ich nichts.

Ein kompletter Niemand und das war hart. Am 6. Februar 2009 kam ich hierher und es wird immer meine zweite Chance im Leben sein.

August 2012 war die dritte Chance meines Lebens, die mich mit voller Wucht traf!

Ich hatte extreme Kopfschmerzen in den letzten 4 Monaten, wirklich schlimme Kopfschmerzen. Ich war sehr müde und wurde immer wütend auf mich selbst. Eines Nachts, ich habe als reisender Weinverkäufer gearbeitet, hatte ich sehr große Schmerzen. Meine Schultern waren verkrampft und ich konnte meinen Kopf nicht richtig bewegen.

Als ich mit meiner Kundin gesprochen habe, musste ich aufhören zu sprechen und fragte sie, ob es normal ist, dass ich ihr Gesicht viermal sehe. Sie waren sehr besorgt und sagten mir, ich sollte mich ausruhen. Ich habe es ins Hotel geschafft und wurde ohnmächtig. Als ich aufwachte, gingen die Kopfschmerzen immer noch nicht weg.

Glücklicherweise habe ich es geschafft, eineinhalb Stunden sicher zurück nach zu fahren, wo ich zu der Zeit gewohnt habe. Aber als ich zurück war, wurden die Kopfschmerzen schlimmer und schlimmer. Letztendlich habe ich entschieden richtige medizinische Hilfe zu bekommen und ich rief den Krankenwagen. Das könnte eine weitere Geschichte sein. Es war Freitag- oder Samstagnacht und sie waren total beschäftigt und fragten mich immer wieder, was nicht mit mir stimme und sie würden nicht einfach nur wegen Kopfschmerzen raus fahren.

Im Krankenhaus dauerte es Stunden bis sie entschieden, dass sie einen CT machen würden.
Die Ergebnisse waren nicht gerade toll. Der Doktor kam zu mir und sagte

“Du wirst heute Nacht operiert werden; du hast eine große Läsion an der Schädeldecke, die eine extreme Entzündung verursacht. Wenn es nicht so bald wie möglich abklingt, wäre das fatal. Du solltest deine Eltern anrufen und ihnen sagen, was passiert.‘

Ich wollte das nicht. Ich habe mich vor dem Gedanken gefürchtet meine Eltern anzurufen mit dieser Art von Neuigkeiten. Ich dachte es wäre nicht gut, meine Eltern in Indonesien anzurufen, damit sie ausflippen. Also schrieb ich meinem Vater eine sms

‚Hey, ich werde heute Abend ins Operationstheater gehen, ich habe einen Gehirntumor, aber sag es nicht Mama!‘

Mein Vater hat mich sofort zurück gerufen und sagte ‚Mama würde mir niemals vergeben, wenn ich es ihr nicht sage‘, also habe ich mit ihr geredet und versuchte so ruhig wie nur möglich zu sagen ‚Wir können nur das Beste hoffen‘.
In dieser Nacht haben mich die Ärzte auf ziemlich starke Steroide gesetzt, um die Entzündung in meinem Kopf zu reduzieren. Ich war im Krankenhauszimmer, und der Neurologe schaute jede Stunde nach mir.

Viele Leute fragen mich, ob ich mich in dieser Zeit verloren und alleine gefühlt habe, aber ich muss zugeben, dass ich dort für mich alleine einen der besten spirituellen Momente meines Lebens hatte. Ich lag im Bett und schaute aus dem Fenster und dachte

„Ist das es? Haben mich meine Fehler meines bisherigen Lebens eingeholt? Bin ich geliefert?“

Es war genau in diesem Moment, dass ich überall draußen Schneeflocken sah. Es war Winter zu jener Zeit, aber normalerweise siehst du im Winter keinen Schnee in der Hauptstadt von Neuseeland. Es sah nach einer guten Menge Schnee aus und ich war gefesselt. Es war so schön!

Ich bin aufgestanden, um es der Krankenschwester zu sagen und fragte sie „Schneit es draußen?“ die Krankenschwester sah mich besorgt an und sagte „Nein, ich glaube, es ist besser wenn du wieder zurück in dein Zimmer gehst und dich ausruhst, die Medikamente fangen an zu wirken“.

Also begleitete sie mich zurück in mein Zimmer und ich lad da, schaute aus dem Fenster und sah in meiner Vorstellung all den Schnee herumwirbeln. Es war so friedvoll! Ich hatte das Gefühl mit mir selbst vollkommen im Frieden zu sein und dann war da diese Stimme um mich herum.

Weißt Du, wie es ist, wenn Du eine Stimme in Deinem Ohr hörst? Es war überhaupt nicht so. Ich konnte es überall um mich herum hören wie eine Erscheinung in meinem Zimmer, die sagte

„Du hast noch nicht beendet, was ich Dir aufgetragen hab. Alles wird gut. Du musst es immer noch beenden, was ich Du hier tun sollst.“

Aus irgendeinem Grund bin ich nicht ausgeflippt oder in Panik geraten. Ich hatte ein tolles Gefühl von Frieden, das über meinen Körper kam und ich schlief ein.

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