Jeder ist kreativ!

Anja macht gerade eine Blogparade. Und ich hab mitgemacht. Thema? „Kreativ und frei“

Mehr zum Thema? Findet ihr hier: http://anjajaeger.com/blogparade-kreativ-und-frei/

 

Jeder ist kreativ!

Manch einer wird sagen „Ich bin nicht (sonderlich) kreativ“ und unterschätzt sich immens.

Kreativität ist eine Fähigkeit, die in unseren Genen angelegt ist.

 

Kreativität ist Teil unseres Potenzialpools, mit dem wir geboren werden.

 

Wir können das Potenzial aktivieren (das passiert automatisch in der Kindheit), es deaktivieren (das passiert meist beim Eintritt in die Grundschule) oder es wieder aktivieren und weiter entwickeln.

 

Im gesellschaftlichen Kontext wird Kreativität schnell mit Kunst, Musik oder Literatur gleichgesetzt. Doch jeden Tag erbringen wir kreative Leistungen. Wenn der Bus morgens nicht fährt, dann überlege ich mir eine Lösung für das Problem. Das ist eine kreative Leistung.

 

Kreativität heißt, flexibel im Denken zu sein und sich veränderten Umständen anpassen zu können. Testet also Grenzen aus, brecht sie, biegt sie.

 

Dafür müssen wir offen sein, unseren Blickwinkel verändern und die Schubladen bzw. festgefahrenen Denkstrukturen, in denen wir uns befinden, erweitern oder aber ganz aus ihnen heraus steigen. Ich empfehle Letzteres 😉

 

Ausbrechen aus den festgefahrenen Strukturen bedeutet also auch

frei zu sein.

Frei sein in den Gedanken.

Frei sein im kreativen Schaffensprozess.

 

Was hilft mir persönlich kreativ zu sein?

Kreativitäts-Auslöser

Was Neues ausprobieren; reisen; einen Roman lesen aus einem Genre, das ich sonst nicht lese; mich mit Menschen umgeben, die sehr anders sind als ich (aus anderen Ländern kommen, einen anderen religiösen Hintergrund oder einen komplett anderen Beruf haben)…

 

Den ultimativen Kreativitätsschub bekomme ich, wenn ich mit Kindern zusammen bin. Egal ob bei der Arbeit, mit meinen Neffen oder mit Kindern von Freunden. Dann legt sich in meinem Kopf ein Schalter um und ich bin auf „kreatives Denken“ eingestellt.

 

Die Geschichten sprudeln dann nur so aus mir heraus, wir entdecken gemeinsam die Welt mit offenen und neugierigen Augen, sehe Dinge, die ich schon tausend Mal in meinem Leben gesehen habe, auf andere Weise.

 

Probleme lösen

Ich liebe es, Probleme zu lösen. Vermutlich bin ich deswegen Sozialpädagogin geworden. Wenn andere sagen „das geht nicht“, weckt das in mir einen ungebremsten Ehrgeiz den Weg zu finden, der es doch möglich macht.

Oder aber einfach nach dem Motto handeln:

„Alle sagten: Das geht nicht.

Dann kam einer, der wusste das nicht,

und hat’s einfach gemacht“

 

Geschichtenwelt

Ich liebe Geschichten und ich liebe es Geschichten zu schreiben. Ich schätze, in diesem Bereich habe ich mein persönlich höchstes Kreativitätspotenzial. Gib mir zwei Minuten, drei Wörter und in vier Minuten habe ich Dir eine Geschichte erzählt.

 

DIY

Ich erschaffe Dinge am Liebsten selbst. Ich habe zwar oft nicht die Zeit dazu, aber versuche immer wieder mal mich in diesem Bereich auszutoben. Egal ob Lampenschirm aus Paketschnur, Zahnpasta, Moskitostick, Bilderrahmen aus Stöcken aus dem Wald oder Schwedenkräuter, die ich selbst angesetzt habe – ich liebe es, Pinterest zu durchforsten und Ideen so abzuwandeln, das sie auf mich zugeschnitten sind.

 

Mein nächstes Projekt?

DIY Deo.

Außerdem werde ich ab diesem Sommer mich voll und ganz auf’s Schreiben konzentrieren. Dafür werde ich mich wieder aus meiner Komfortzone rausbewegen und in andere Welten eintauchen. Andere Kulturen kennen lernen und in den skandinavischen Wälder in meinem (noch nicht vorhandenen) Kastenwagen schlafen. Den muss ich dafür erst noch umbauen.

Ob ich Erfahrung damit habe? Nö. Aber es gibt ja eine Menge Youtube-Tutorials 😉

 

15 Tipps Kreativität zu fördern

1 Normen brechen

„Das macht man nicht“. Wir sind jeden Tag von gesellschaftlichen Normen eingeschränkt, wäre es wirklich so schlimm, wenn wir sie mal brechen würden? Man singt nicht lauthals in der Öffentlichkeit? MACHT ES! Damit biegt und brecht ihr eure Grenzen.

 

2 Neues Kulinarisches

 Noch nie Krokodil gegessen? Oder russisches Essen? Probiert es einfach mal aus. Euer Geschmacksinn wird sich über Abwechslung freuen. Und weil es etwas Neues ist, kommen euch mit Sicherheit auch neue Ideen.

 

3 Alleine!

Noch nie alleine im Kino gewesen oder alleine essen gegangen? Klingt wie eine kleine Mutprobe? MACHT ES! Ihr werdet ungeheuer stolz auf euch sein und den Grundstein legen für mehr Abenteuer. Und genau dieser Abenteuersinn schürt eure Kreativität.

 

4 Neues lernen

Besucht einen Workshop zu etwas, was ihr noch nie gemacht habt. Töpfern? Tinkturen aus Heilpflanzen herstellen? Kalligraphie? Kühe melken? MACHT ES! So werden neue Impulse in eurem Gehirn gesetzt.

 

5 Spontanität

Seid spontan, plant und organisiert nicht jeden Teil eures Tages durch. Je mehr Struktur und Verpflichtungen, umso mehr geht euch die Kreativität flöten.

 

6 Produkterfindung

Denkt euch ein Produkt aus. Was kann es? Wofür ist es gut? Du musst es nicht in die Realität umsetzen, es geht einzig und allein um die Übung, anders zu denken.

 

7 Utopia

Denkt euch eine utopische Welt aus: Wie würde sie aussehen?

 

8 Schauspielerei

„Heute bin ich eine reiche Diva.“ Schlüpfe in andere Rollen und spiele sie den ganzen Tag. So bekommt ihr einen anderen Blickwinkel.

 

9 Languages

Ihr sprecht oder lernt eine andere Sprache? Dann übersetzt jeden Gedanken, der dir kommt in die andere Sprache.

 

10 Und täglich grüßt das Murmeltier Adé

Ändert Kleinigkeiten in eurer täglichen Routine. Trinkt euren Kaffee mal mit Mandelmilch und einem Schuss Zimt; grüßt eure Kollegen auf französisch; wählt im Restaurant euer Gericht mit geschlossenen Augen, zeigt einfach nur mit dem Zeigefinger auf die Speisekarte und lasst euch überraschen

 

11 Vogelperspektive

Betrachtet euer Stadtviertel aus der Vogelperspektive. Es verändert euren Blickwinkel.

 

12 Tourist

Fahrt in die nächstgelegene Stadt und spielt Tourist. Geht zu den typischen Sehenswürdigkeiten, macht Fotos, lernt etwas über die Geschichte des Ortes.

 

13 Nackt

Lauft einen Tag lang nackt durch eure Wohnung. Warum? Weil es euch im „geschützten“ Rahmen aus eurer Komfortzone lockt. Raus aus der Komfortzone zu treten bedeutet auch „ sich nackt machen“, wie man in Situationen kommt, in denen man verletzlich ist und nicht schon alles kennt.

 

14 Tagträume

Nehmt euch eine Auszeit und träumt euch weit weg. Wo würdet ihr euch hin beamen? Was hättet ihr an? Was würdet ihr machen?

 

15 Filme

Schaut Filme, die inspirieren (Little Miss Sunshine – macht etwas, womit niemand rechnet; taucht ein in die vollkommen verrückten Welten von Tolkien und Rowling) oder schaut euch Filme an, die anders und ein wenig seltsam und dennoch unglaublich gut sind (so wie Swiss Army Man).

 

Und wenn das alles nichts hilft, dann bleibt euch nur noch die Pippi-Meduzin: Schaut einen Pippi Langstrumpf Film, sie ist eine der kreativsten Köpfe unserer Zeit 😉

 

Kreativität ist letztendlich auch ein Teil unserer Persönlichkeit. Wir kreieren uns selbst. Wir können sein, wer wir sein wollen.

 

Also nehmt einen Pinsel, Stift, was auch immer, malt euch selbst, erweckt euer (Selbst-) Bild zum Leben und lasst es frei!

 

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